Nicht mehr, sondern bessere Politik. „Denkanstöße 16“ des Instituts Solidarische Moderne führt in die falsche Richtung.

(Berlin, 27.6.2014) „Europa ist keine Scheibe“, titelt KovarHuss eine kritische Analyse der „Denkanstöße 16“ des Instituts Europa Scheibe smallSolidarische Moderne. Das Papier suggeriere, Europa könne sich selbst genug sein. Tatsächlich müsse der Reichtum Europas jeden Tag neu erarbeitet werden, so Huss wörtlich: „insbesondere auf Märkten außerhalb Europas.“

Die MdBs Cansel Kiziltepe (SPD), Lisa Paus (Grüne), Axel Troost (LINKE) fordern in „Die ungelöste Eurokrise“, ein erweitertes Budgetrecht des Europaparlaments und die Möglichkeit, sich zu verschulden. Die Gleichung, so Huss, ginge nicht auf, weil Europa eben nicht an seinen Rändern ende.
Huss diagnostiziert eine „Führungskrise der westlichen Eliten". "Man muss auch verstehen, wo Politik seine Grenzen hat“ resümiert er, nachdem er sich mit der „Großillusionsmacht Spanien“, „Italien zwischen Drama und Operette“, Frankreich mit „imperial etatischer Hofhaltung“ und „Deutschland: Aus Verzweiflung gut“ näher beschäftigt hat.

Die mangelhafte politische Governance würde, so Huss, bei erweiterten Rechten des europäischen Parlaments nur zu einer Verdoppelung des politischen Simulationstheaters führen. Statt einen politischen Versprechenswettbewerb zu inszenieren, müsse sich Politik als zentraler Akteur in einem Change Management-Prozess verstehen. "Damit Europa besser wird, muss jedes der europäischen Länder besser werden.

Die Ungelöste Eurokrise unter: http://www.solidarische-moderne.de/de/article/415.die-ungeloeste-eurokrise.html

Europa ist keine Scheibe unter: http://kovarhuss.de/downloads/kh-scheibe-europa-2014/

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