Alle reden von einer eHealth-Strategie für Deutschland. Ein paar Do’s and Dont’s, damit das nicht ins Abseits führt.

Jens Spahn macht es sich nicht einfach. Warum es sich aber trotzdem lohnt, ihm etwas zuzutrauen und was zu tun ist, darüber ein Beitrag von Nikolaus Huss im Blog „Revolutionary Hospital“ des Bibliomed-Verlags. Mit Schumpeter könnte Spahn eine Art Unternehmerpolitiker sein. Was, entgegen der öffentlichen Meinungsbildung, etwas Gutes wäre.

Ein Ausblick.

Sich ehrlich machen.

10 Prozent unseres Bruttosozialproduktes fließen in den Gesundheitsbereich, mehr als 10 Prozent der Beschäftigten arbeiten für unsere Gesundheit. Zu wenige, wenn wir dem SPD-Gesundheitsprofessor Dr. Karl Lauterbach lauschen, der schon mal vorgerechnet, dass künftig jeder Absolvent des Bildungswesens als Pfleger arbeiten müsse. Wenn die gesundheitspolitischen Akteure weiterhin nicht hinsehen wollen, so Huss in seinem Beitrag im Debattenmagazin The European, werden künftig andere im Gesundheitssystem das Sagen haben.

„Minister of Health, open this Gate“ – Diskussionspapier der HIMSS-DACH-Arbeitsgruppe eHealth-Gesetz 2.0 jetzt veröffentlicht.

„Minister of Health, open this Gate!“, ist der Titel des Diskussionspapier, das die Arbeitsgruppe eHealth-Gesetz 2.o auf dem HIMSS-DACH-Community-Frühstück am 26.4.2017 am Rande der ConHIT vorgestellt hat.

Die Presse-Erklärung: 20170426 PI Minister-of-Health
Das Papier: HIMSS_Europe_eHealth-Gesetz 2.0_02
Der weitere Prozess

In Kürze wird das Papier auf Pnyxnet zur Diskussion gestellt.

Was zu tun ist. KovarHuss mit Erstbewertung der eHealth-Strategie der Bundesregierung

Unter dem Titel „Was zu tun ist. Eine Roadmap zur Erschließung der digitalen Infrastruktur für eine bessere Gesundheitsversorgung in Deutschland“ legt KovarHuss eine erste Bestandsaufnahme der eHealth-Aktivitäten der Bundesregierung vor. Die Unterlage kann hier abgerufen werden.

Als Leiter der Arbeitsgruppe wurde Nikolaus Huss berufen. Die Arbeitsgruppe möchte mit ihren Aktivitäten dazu beitragen, die Diskussion über Innovation und Veränderungen im Gesundheitswesen zu öffnen und so anschlußfähig an internationale Entwicklungen zu werden.

„Digitalisierung ist nur dann eine Chance, wenn nicht jede Veränderung vorab analysiert und evauliert werden muss“, so Nikolaus Huss auf dem Auftaktfrühstück der HIMSS DACH-Community am 20.4.2016.

Die Arbeitsunterlage zum Download:
http://kovarhuss.de/wp-content/uploads/2017/04/20161215-KH-Sachstand-eHealth-in-Deutschland.pdf

Power for Health!

Die Fakten sind bekannt: Jeder zehnte Deutsche arbeitet im Gesundheitsbereich. Die Menschen werden älter. Mit zwei Folgen: Die notwendigen Leistungen steigen. Und die Beitragseinnahmen sinken.

Die Lage kennt jeder. Und was wird getan?

Längst haben Bürgerinnen und Bürger den Überblick darüber verloren, was mit ihren Beiträgen passiert. Gesundheitspolitik in Talkshows, ein Abschalter! Parteienstreit? Vom Dauerbrenner Bürgerversicherung abgesehen, setzen alle Parteien auf selbstverwaltetes “Weiter So”.

Alternativen: Keine. Das gefällt uns nicht.

KovarHuss Policy Advisors engagiert sich für ein besseres Gesundheitswesen.

Studien und publizistischen Beiträge

  • Mit “Out of the Box” haben wir 2012 eine Arena-Analyse des deutschen Gesundheitswesens vorgelegt. In seinem Blog kommentiert
  • Nikolaus Huss laufend auch die gesundheitspolitische Debatte. Die wichtigsten Impulse sind im gesundheitspolitischen Reader “Handle with Care” publiziert.

Aktuelle Analysen und thematisch fokussierte Arbeitspapiere

  • Zur gesundheitspolitischen Arbeit der großen Koalition haben wir kompakte Kommentierungen und eine aktualisierte Roadmap als Arbeitshandout vorgelegt.
  • Ein Policy Paper setzt sich mit den Chancen und Risiken für regionale Entscheidungen in der Gesundheitspolitik auseinander.

Arbeit für neue Dynamik im Gesundheitswesen

Unser Ziel: Do great things better! Eine Bewegung für eine bessere Gesundheitspolitik. Der Idee folgend, die Dinge besser zu machen, leisten wir weitere Impulse.

  • Als Partner von Startupbootcamp haben wir Investoren für das europaweit erste “Digital Health”- Acceleration Programm gewonnen. Damit startet Europas erstes offenes Gesundheits-Acceleration-Programm 2016 in Berlin.
  • Wir unterstützen Dr. Alexander Schachinger von epatient-rsd in seinem Engagement, die Kraft der Patienten für ein besseres Gesundheitswesen sichtbar zu machen.
  • Wir stehen einigen Gesundheits-Startups als Coach und Berater zur Verfügung.
  • Und wir arbeiten in verschiedenen Zusammenhängen daran mit, wie es gelingen kann, dass neue und bessere Lösungen schneller im deutschen Gesundheitssystem wirksam werden können. Stichwort: “Verantworteter Wettbewerb”.

Unsere gesundheitspolitischen Publikationen: 

Datum Titel Stichworte
30.10.2014 Gesundheit vor Ort Thesenpapier Regionale Gesundheitspolitik
15.10.2014 Handle with Care! Gesundheitspolitischer Reader. Ordnungspolitische Überlegungen
01.07.2014 Gesundheit 18.1 Gesundheit 18.1 Update Gesundheitspolitik 6 Monate nach dem Start.
15.02.2014 Gesundheit 18.0 Working Paper 01/2014 zum Koalitionsvertrag/Gesundheit
15.02.2014 Gesundheit 18.0 Tabellenteil zum Koalitionsvertrag/Gesundheit
04.07.2013 Out of The Box Arena-Analyse des deutschen Gesundheitswesens

Geräuschlose Effektivität als Markenzeichen. Gesundheitspolitische Halbjahresbilanz der 18. Legislaturperiode.

Titel_GESUNDHEIT_07 14Ohne Reibungsverluste arbeitet die große Koalition die gesundheitspolitische Agenda der Bundesregierung ab. Gesundheitsminister Gröhe kann rund sechs Monate nach Amtsantritt eine eindrucksvolle Zwischenbilanz vorlegen, so Nikolaus Huss, der mit seinem Team die gesundheitspolitischen Fortschritte der Legislaturperiode analysiert hat. Geräuschlose Effektivität bescheinigen die Politikanalysten dem Bundesgesundheitsminister. Sicher auch ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn und Prof . Karl Lauterbach, im SPD-Fraktionsvorstand für das Thema verantwortlich.

Die Großbaustelle AMNOG dürfte damit erst einmal zum Abschluss gekommen sein. Auch die Finanzierungsfragen hat die Koalition bereits abgearbeitet und einen ersten Aufschlag für die Pflegereform gemacht. In zweiten Halbjahr steht, so Huss, die Großbaustelle Klinikreform im Zentrum. Rund 27 Mrd. € Investitionsdefizit bescheinigen Experten den Ländern, rund 1/3 der Kliniken, in konkreten Zahlen bis zu 300 Kliniken sind in der derzeitigen Form überflüssig. Gefragt sind jetzt klare Entscheidungen. Neben dem Klinikthema und dem Thema Prävention dürfe das Thema Qualität im Mittelpunkt der jetzt folgenden Debatten stehen. Impulse dazu sind sowohl durch das neue zu gründende Qualitätsinstitut zu erwarten, wie auch durch den Innovationsfonds, der mit 300 Mio. € in dieser Legislaturperiode zu dauerhaften Verbesserungen führen soll. Zweifel hegt Huss daran, ob das „Dauerdiskussionsthema“ Pay for Performance, qualitätsbezogene Honorierung schon Wirkung entfalten kann. Zu groß scheinen ihm die konzeptionellen Lücken.

Eine über die Legislaturperiode hinausgehende Diskussion fordert Huss aus dem gesundheitswirtschaftlichen Bereich. Dringend seinen gesellschaftlich verantwortliche, wettbewerbliche Lösungen für den Gesundheitsbereich notwendig. Nur wenn die Institutionen im Wettbewerb die Möglichkeit hätten, neue Lösungen einzuführen und ständig zu verbessern, sieht Huss die Chance, dass die Lösungskompetenz des Gesundheitswesens mit den sich ständig wandelnden Anforderungen Schritt halten kann.

 

Die gesamte Studie kann unter untenstehendem Link von der Kovarhuss-Website geladen werden.

Gesundheit 18.1. KH Working Paper 2014-02

Gesundheit 18.0 ist fertig.

Gesundheit Das erste KovarHuss-Working Paper 2014 mit dem Titel Gesundheit 18.0 setzt sich mit dem Koalitionsvertrag in Sachen Gesundheit auseinander. Neben einer ersten Einschätzung von Arbeitsschwerpunkten gliedert das Papier die Einzelvereinbarungen in einer übersichtlichen Tabelle auf.

In einer vierjährigen Legislaturperiode werden nicht alle Aktivitäten nach Plan umgesetzt. Deswegen steht die tabellarische Übersicht auch als offene Excel Tabelle zum Download zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Die Dateien zum Download:

Das Working Paper:

http://kovarhuss.de/wp-content/uploads/2014/01/KH-Working-Paper-2014-01-final.pdf

Das Working Paper ohne Tabellenteil:

KH Working Paper 2014-01 short

Die offene Excel-Tabelle:

http://kovarhuss.de/wp-content/uploads/2014/01/Gesundheit-18-0-Worksheet.xlsx